Aktuelles

Lexikonartikel zum Begriff: Wintersporttag

Der Wintersporttag der Montessorischule Starnberg ist ein Aktionstag, welcher den Klassenstufen 7-10 die Möglichkeit gibt, gemeinsam eine wintersportliche Aktivität auszuüben.
Man kann zwischen Skifahren, Eislaufen und dem Besuch eines Schwimmbades wählen. Pro Aktivität wird man von einer Lehrer*innen-Gruppe begleitet, welche sich auch um An- und Abfahrt kümmert.
Die angefallenen Kosten müssen von den Schüler*innen selbst gezahlt werden. Der Wintersporttag findet im Zeitraum kurz nach den Faschingsferien statt und weckt bei den Schüler*innen große Begeisterung

(Luis, 9. Klasse)

 

 

Eindrücke und Erinnerungen an den Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Ich fand den Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau sehr informativ aber auch krass und grausam zugleich. Alles in Wirklichkeit zu sehen ist viel schlimmer, als nur davon zu hören oder den Film zu schauen. Man hat dort die Kälte und Traurigkeit gespürt. Angela

Der Ausflug zu Gedenkstätte in Dachau war ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen kann und sollte. Die Führung, die wir Schüler der Klasse 8 und 9 mitmachen durften, war lehrreich, interessant und ausführlich. Das Gelände dort ist kahl und sieht einfach schrecklich aus. Es war kein schöner Anblick. Dennoch eine gute Chance einen Einblick in diese grausame Zeit zu bekommen und sich ein Stück weit in die Lage hineinzuversetzen. Teilweise hat es mich sehr mitgenommen. Insgesamt war es jedoch ein toller Ausflug, der sich gelohnt hat. (Malou)

Man sah wie unmenschlich es war. Ich habe mir gedacht, dass Menschen schlimmer sind als Tiere. Durch den Ausflug konnte ich mir einen Überblick machen, wie es früher war. (Fritz) 

Man glaubt, dass man aus Filmen, die wir angeschaut haben schon das Schlimmste gesehen hat. Aber wenn du dann dort in Dachau auf dem Appellplatz stehst, trifft es dich trotzdem wie der Schlag - dass du gerade auf dem Platz stehst, wo täglich den Gefangenen die Menschenwürde aberkannt worden ist. Du versuchst zu verstehen, warum sich Menschen die Freiheit nehmen andere Menschen in Gruppen oder Rassen einzuteilen und Sachen wie Tische und Bettlaken über den Menschen stellen. Denn auf einmal ist es, als ob du mitten drin stehst. Du kannst förmlich sehen, was dort passiert ist und je tiefer du eintauchst, desto schwerer wird die ganze Sache. Sobald man durch die Tür nach draußen gegangen ist, wird dir klar, was für ein Glück wir haben in dieser Zeit zu leben und dass wir dafür sorgen müssen das dies auch so bleibt. (Friederike)  

Ich fand das ganze Gebiet traurig und bedrückend. Es ist mir ein Rätsel, wie Menschen zu so etwas Schrecklichem fähig sind. Mir war bei der Gedenkstätte die ganze Zeit kalt, obwohl die Sonne schien. Ich fand es wichtig, zumindest einmal dort gewesen zu sein und die Menschen daran zu erinnern, dass so etwas nie wieder passieren darf. Besonders die Schlafstätten fand ich bedrückend. Dazu war es für mich ein wenig irritierend, alles in Farbe zu sehen. (Simon)   

Mir blieb im Gedächtnis, dass die eingesperrten Menschen dort für den Arzt Testpersonen waren. Ebenso blieb mir im Gedächtnis, dass Leute dort auf echt engem Raum gelebt haben und sehr wenig zu essen bekommen haben. Wenn einer eine Krankheit hatte, traf es alle. Ich habe erfahren, dass wenn man den grünen Streifen betritt, man erschossen wurde, denn das galt als Ausbruchsversuch. Ich finde der Besuch lohnt sich, weil man viel erfährt und es sehr interessant ist. Es ist quasi ein kleiner Rückblick in die Vergangenheit. Das einzig blöde für mich war, dass nicht mehr alles so dastand, wie es früher war, deswegen konnte man sich die Sachen nicht so gut vorstellen, die unser Leiter erzählt hat. Ich habe bei dem Ausflug viel gelernt. (Bastian)

Neu war mir, dass viele Leute im Lager als „Versuchskaninchen“ benutzt wurden und dass das Lager eigentlich „nur“ ein Arbeitslager war und kein Vernichtungslager. Mir blieb besonders im Kopf, dass die Häftlinge so lange auf dem Appellplatz stehen mussten und dabei auch noch so runtergemacht wurden. Der Besuch des Ortes hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn somit hat man alles noch einmal besser verstanden und konnte sich ein besseres Bild von der Sache machen. Außerdem fand ich dort alles sehr interessant und spannend und würde dort auch nochmal hingehen. (Marie)

Ich habe erfahren, dass die Gefangenen manchmal mehr als 18 Stunden stehen mussten, sie mussten den Boden polieren und ihre Mützen wurden z.B. über die grüne Linie geschmissen dann wurden dazu gezwungen, sie zurückzuholen. Wer sich weigerte, musste auf schmerzhafte Weise sterben. Wer über die Linie ging, starb sofort. Mir bleibt besonders im Gedächtnis, dass manche Gefangenen auch sofort bestraft wurden, nur weil sie einen Fleck an der Tasse hatten. Ich finde der „Besuch vor Ort“ lohnt sich sehr, da man noch mehr dazu lernt und man sich alles genauer anschauen kann. (Elona)

             

 

Juniorwahl

Die Montessorischule Starnberg nahm mit den Klassen 5 bis 10 an der deutschlandweiten Juniorwahl teil, die parallel zur Bundestagswahl 2021 durchgeführt wurde.
Im Vorfeld beschäftigten sich die SchülerInnen in ihren Klassen auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Wahl, Parteien, Kandidaten, Wahlprogramme und Ablauf der Wahl.
Am 24.09.21 führten wir in der Schule die Wahl mit den gleichen Stimmzetteln, mit Wahlurne und Wahlbenachrichtigung durch.

Die Oberstufe stellte WahlhelferInnen und zählte zusammen mit MittelstufenschülerInnen die Stimmen aus. Unser Ergebnis reichten wir online im Portal der Juniorwahl ein,
so dass es mit den anderen 4500 teilnehmenden Schulen ausgewertet wurde.

Unsere Schule würde vermutlich eine andere Regierung stellen, als die auf Bundesebene. Die Ergebnisse verglichen und diskutierten wir in den Klassen.

C. Hochmann

 

 

Ein paar Stimmen zur Wahl:

"Es ist wichtig, dass man sich schon in jungen Jahren auf gewisse Themen vorbereitet und sich z.B. bewusst macht, dass Wählen eine wichtige Sache ist. Durch die Juniorwahl lernt man, sich mit der Politik auseinanderzusetzen. Genau deswegen finde ich die Juniorwahl wichtig. Sie bereitet Jugendliche auf das Erwachsensein vor und zeigt, dass man Verantwortung für unsere Gemeinschaft und Umwelt übernehmen kann und soll. Jede Stimme zählt nämlich."
Mädchen, 10. Klasse


"Ich finde, dass man keine Juniorwahlen baucht, da ich das lieber den Erwachsenen überlasse."
XY, 10. Klasse


"Ich finde die Juniorwahl gut, weil man sich mit dem Thema Politik und Parteien auseinandersetzt und sich auch vor der ersten eigenen Wahl eine eigene Meinung bildet. Außerdem ist es sehr interessant, was Jugendliche unter 18 wählen würden."
Junge, 10. Klasse


"Wahlhelfer zu sein war lustig und hat Spaß gemacht. Ich habe die Wahlurne beaufsichtigt und hätte es schön gefunden, wenn ich noch ein bisschen länger die Wahlurne hätte beaufsichtigen dürfen.
Ich habe mich erkundigt, welche Partei für Tierschutz ist und den Wahl-O-Mat gemacht. Das Wählen fand ich spannend."
Junge, 9 Jahrgangsstufe
 

"Ich fand die Juniorwahl sehr gut. Ich habe mich so gefühlt, als ob ich 18 wäre und wählen dürfte. Als Wahlhelfer hat es auch Spaß gemacht, aber es war sehr schwer, so zu tun, als ob man die anderen Schüler*innen nicht kennen würde.
Ich habe gelernt, dass ich meine Meinung klarstellen konnte. Als ich rein ging, war ich sehr aufgeregt, doch ich habe mich trotzdem getraut, meine Meinung zu sagen."
Junge, 8 Jahrgangsstufe
 

"Ich konnte mich leider nicht als Wahlhelferin beteiligen, weil ich auf der Klima-Demo war."
Mädchen, 8 Jahrgangsstufe