Aktuelles

Juniorwahl

Die Montessorischule Starnberg nahm mit den Klassen 5 bis 10 an der deutschlandweiten Juniorwahl teil, die parallel zur Bundestagswahl 2021 durchgeführt wurde.
Im Vorfeld beschäftigten sich die SchülerInnen in ihren Klassen auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Wahl, Parteien, Kandidaten, Wahlprogramme und Ablauf der Wahl.
Am 24.09.21 führten wir in der Schule die Wahl mit den gleichen Stimmzetteln, mit Wahlurne und Wahlbenachrichtigung durch.

Die Oberstufe stellte WahlhelferInnen und zählte zusammen mit MittelstufenschülerInnen die Stimmen aus. Unser Ergebnis reichten wir online im Portal der Juniorwahl ein,
so dass es mit den anderen 4500 teilnehmenden Schulen ausgewertet wurde.

Unsere Schule würde vermutlich eine andere Regierung stellen, als die auf Bundesebene. Die Ergebnisse verglichen und diskutierten wir in den Klassen.

C. Hochmann

 

 

Ein paar Stimmen zur Wahl:

"Es ist wichtig, dass man sich schon in jungen Jahren auf gewisse Themen vorbereitet und sich z.B. bewusst macht, dass Wählen eine wichtige Sache ist. Durch die Juniorwahl lernt man, sich mit der Politik auseinanderzusetzen. Genau deswegen finde ich die Juniorwahl wichtig. Sie bereitet Jugendliche auf das Erwachsensein vor und zeigt, dass man Verantwortung für unsere Gemeinschaft und Umwelt übernehmen kann und soll. Jede Stimme zählt nämlich."
Mädchen, 10. Klasse


"Ich finde, dass man keine Juniorwahlen baucht, da ich das lieber den Erwachsenen überlasse."
XY, 10. Klasse


"Ich finde die Juniorwahl gut, weil man sich mit dem Thema Politik und Parteien auseinandersetzt und sich auch vor der ersten eigenen Wahl eine eigene Meinung bildet. Außerdem ist es sehr interessant, was Jugendliche unter 18 wählen würden."
Junge, 10. Klasse


"Wahlhelfer zu sein war lustig und hat Spaß gemacht. Ich habe die Wahlurne beaufsichtigt und hätte es schön gefunden, wenn ich noch ein bisschen länger die Wahlurne hätte beaufsichtigen dürfen.
Ich habe mich erkundigt, welche Partei für Tierschutz ist und den Wahl-O-Mat gemacht. Das Wählen fand ich spannend."
Junge, 9 Jahrgangsstufe
 

"Ich fand die Juniorwahl sehr gut. Ich habe mich so gefühlt, als ob ich 18 wäre und wählen dürfte. Als Wahlhelfer hat es auch Spaß gemacht, aber es war sehr schwer, so zu tun, als ob man die anderen Schüler*innen nicht kennen würde.
Ich habe gelernt, dass ich meine Meinung klarstellen konnte. Als ich rein ging, war ich sehr aufgeregt, doch ich habe mich trotzdem getraut, meine Meinung zu sagen."
Junge, 8 Jahrgangsstufe
 

"Ich konnte mich leider nicht als Wahlhelferin beteiligen, weil ich auf der Klima-Demo war."
Mädchen, 8 Jahrgangsstufe

Besuch der 9. Jahrgangsstufe bei EOS – einem  Technologieanbieter in Krailling

 

EOS ist eine Firma für 3D-Druck in Krailling.  Sie verkauft ihre 3D-Drucker an große Betriebe wie z.B. BMW. Es sind viele Autohersteller, die die 3D-Drucker nutzen.
Die Maschinen brauchen entweder Kunststoff oder Metallpulver, um etwas herzustellen. Die Reste des Pulvers kann man wiederverwenden. Man nennt das auch Leser-Sinter-Verfahren.

EOS bildet auch aus und zwar in den Bereichen: Mechatroniker/-in, Fachinformatiker/-in und Industriekaufmann/-frau.
V.B.

 

Mir hat die Betriebsbesichtigung bei EOS gut gefallen, weil ich es spannend finde, wie fortgeschritten der 3D Druck ist.

Die Präsentation, die die Frau gemacht hat, war sehr informativ und verbunden mit dem Anschauen der 3D- Druck bzw. im Sinterverfahren gefertigten Sachen, hat man direkt einen Eindruck bekommen, wie sowas aussieht und sich anfühlt.

Ich hätte nicht gedacht, dass man ein ganzes Scharnier in einem drucken kann, weil man es normalerweise in zwei Teilen herstellen und diese beweglich miteinander verbinden  muss.

An EOS finde ich gut, dass es ein deutsches Unternehmen ist und trotzdem auf der ganzen Welt vertreten ist. Das heißt, dass die Technik nicht nur in Deutschland genutzt werden kann, sondern auch von Firmen in einem anderen Land.

Leider ist diese Technik sehr teuer, weshalb sie bisher nur von etwas reichern Unternehmen gekauft und genutzt werden kann.

Auf die Frage: „Wie lang dauert ein Druck von EOS für z.B. den Handyhalter, den wir bekommen haben?“ bekamen wir die Antwort: „Es dauert in etwa drei bis vier Stunden, aber wir drucken nicht nur einen Handyhalter sondern direkt 100 Stück auf einmal.“

E.G., S.S., L.S., S.E.

 

Die Besichtigung im 3D-Druck-Unternehmen fand ich nicht so gut, weil ich dachte, dass uns mehr vom Betrieb gezeigt wird. Uns wurde hauptsächlich ein Vortrag über das 3D-Druckprinzip gehalten, das ich schon ziemlich gut kannte. Am besten gefiel mir, dass wir die Testdrucke in die Hand nehmen durften.
S.H.

 

Mit hat die Besichtigung bei EOS gut gefallen. Ich fand unsere Führung sehr aufschlussreich und fand es schön, dass wir alle einen Handyhalter geschenkt bekamen. Es war auch sehr interessant, dem Drucker beim Drucken zuzusehen und anschauen zu können, was damit alles gedruckt werden kann.
J.H.

     

Gedanken zum Besuch der Gedenkstäte Dachau


Als wir am 12.3.2019 in der Gedenkstätte Dachau waren, habe ich, obwohl ich das Thema schon im Unterricht durchgenommen habe, viel gelernt. Was ich z.B. nicht wusste, war, dass nur ein Viertel der Häftlinge Juden waren, ich dachte immer es wären viel mehr gewesen. Besonders im Gedächtnis ist mir geblieben, dass das Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ mal gestohlen worden ist, denn das kann ich nicht so nachvollziehen, warum man das gemacht hat.

Ich finde solche Gedenkstätten wichtig, da wir das nicht vergessen dürfen, weil das nicht nochmal mal passieren darf.

Anika

 

Mir ist besonders im Gedächtnis geblieben, wie groß die Plätze dort waren und wie weitläufig das Gelände ist. Ich wusste zuvor nicht, dass sich die Betten von der Verteilung der Menschen und der Größe im Lauf der Zeit verändert hatten.

Ich finde es gut, dass man solche Plätze erhalten lässt, da man das dann nicht nur aus den Büchern lernt, sondern auch anschauen kann. Da es in echt gleich ganz anders aussieht, als man es sich vielleicht vorgestellt hat.

Sophie

 

Was mir besonders im Gedächtnis bleibt?

- Es war das erste KZ und es wurde sehr spontan gebaut.
- Es gibt dort auch eine Gaskammer, aber sie wurde nicht für Massentötungen verwendet.
- Es war ein Arbeitslager.

Was ich noch nicht wusste?

- Kochen war die beliebteste Arbeit.
- Manche mussten Steingruben aus- und zugraben, ohne Sinn.

Welchen Sinn macht es, so einen Ort als Gedenkstätte zu erhalten?

- Ich finde es ist schon gut, dass das KZ in Dachau zu einer Gedenkstätte wurde. So können auch Familien, die dort Menschen verloren haben, ihnen dort irgendwie nah sein.
- Man erinnert sich auch an die Zeit und versucht, dass sowas nicht nochmal passiert!

Tabea

 

Was mir besonders im Gedächtnis bleibt:

- Dass sich die Häftlinge zu viert in ein enges Bett legen mussten und dass über 200 000 Menschen im Lager waren.

Was ich noch nicht wusste:

- Dass die Häftlings-Gruppen mit verschiedenen Dreiecken gekennzeichnet waren.
- Welchen Sinn macht  es so einen Ort als Gedenkstätte zu erhalten:
- Man vergisst die Toten nicht und wenn man sieht, wie sowas war, passiert es hoffentlich nicht noch einmal.

Adrian

 

 

Was bleibt mir besonders im Gedächtnis:

- Es gab auch Gefängniszellen ohne Essen und Heizung.
- Die US-Amerikaner haben nach der Befreiung alles renoviert und sie haben Hitlers Anhänger nicht so unmenschlich festgehalten und behandelt, wie diese ihre Gefangenen hielten.

Was ich noch nicht wusste:

- Dass es so harte Strafen wegen einem schlecht gemachen Bett gab. Und dass es ca. nur ¼ Juden in dem Lager gab aber fast 50% Politische Gefangene waren.
- Welchen Sinn macht es, einen solchen Ort als Gedenkstätte zu erhalten:
- Um die Menschen abzuschrecken, damit eine solche Politik in Zukunft verhindert werden kann und damit nicht auf diesem Gelände gebaut wird, denn das würde die Würde der dort Gestorben noch mehr verletzten.

Anna

 

Theater Body Bild

Am 04.02.19 waren wir während der Schulzeit im Theater Body-Bild. Es wurde von Jugendlichen in der Schauburg inszeniert.
Das erste, was mir aufgefallen ist, war, dass sie alle gleiche Sachen anhatten – rote Jogginganzüge.  Es war gut, dass es männliche sowie weibliche Schauspieler gab. Es war ein gutes Thema, und man bemerkt, dass sie sehr wahre und auch Themen angesprochen haben, die für manche kritisch sind. So wie Magersucht, Mobbing oder niedriges Selbstwertgefühl.

Es gab aber auch Szenen, die nicht so gut mit dem Rest zusammengepasst haben, so wurde immer wieder ein Eichhörnchen in die Geschichte ein gebaut, dies ergab für mich nicht viel Sinn.
Aber es war trotzdem ein gutes Stück, da es auch viel Freiraum gab, selbst zu überlegen und nachzudenken.

V. B.

Im Stück ging es darum, dass man sich immer so viele Gedanken über sein Aussehen macht, weil man ja der Norm entsprechen muss.
Ich finde gut, dass das Theaterstück von Jugendlichen gespielt wird, dadurch ist es anschaulicher für uns Jugendliche. Sie haben das Thema sehr gut  umgesetzt, das hat mir sehr gut gefallen.
Insgesamt finde ich, sie haben eine gute Message rüber gebracht, nämlich,  dass ich immer ich selbst bleiben soll.
Ich fand nur den Schluss etwas verwirrend, weil es um ein Eichhörnchen ging, dann um ein Mädchen im Rollstuhl, dann wieder um das Eichhörnchen,  weshalb er mir nicht so gut gefallen hat. 
E.G.

Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen und ich fand es auch cool, als sie am Ende die Musik angemacht haben und getanzt haben. In dem Moment waren die Jugendlichen auf der Bühne sehr „schamlos“ und das hat mir gut gefallen.
S.  S.

 
 

Train Kids
Autorenlesung von Dirk Reinhard

Am 29.11.18 war der Autor Dirk Reinhard bei uns an der Schule und hat seinen dritten Roman „Train Kids“ vorgestellt.

Das Buch handelt von fünf Jugendlichen, die sich zufällig an einer Grenze treffen und beschließen,  zusammen die Reise durch Mexiko in die USA anzutreten.

Ich fand die Buchvorstellung von Dirk Reinhard sehr gut. Er hat uns als erstes erzählt, worum es geht und woher er die Informationen hat. Für seine Recherche ist er nämlich für längere Zeit nach Mexiko gereist und hat dort Jugendliche getroffen und sie befragt. Sein Ziel war es, ein Buch mit wahrem Hintergrund aus der Sicht von den illegal reisenden Jugendlichen zu schreiben. Dieses Ziel hat er auch nach eineinhalb Jahren erreicht. 2015 erschien sein Roman „Train Kids“.

Durch seine Buchvorstellung habe ich erfahren, wie hart das Leben als „Flüchtling“ sein kann und dass man oft Probleme mit der Polizei bekommt. 

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